Don’t Hassel THE HOFF!

„THE HOFF“, David Hasselhoff, ist sauer. Persönlich, so hat er den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller (SPD) per Videobotschaft wissen lassen, will er nach Berlin kommen, um diesen an sein Wahlversprechen vom Dezember 2016 zu erinnern. In ihrem Koalitionsvertrag hatte die rot-rot-grüne Koalition seinerzeit vereinbart, mit dem Investor des Luxusbauprojekts Pier 61|61 in Verhandlungen über ein Ausgleichsgrundstück zu treten. Bislang ist jedoch nichts dergleichen geschehen.

Derweil bereitet sich das etwa 120-köpfige Planungsteam des Investors auf den ersten Spatenstich vor. Bis zum 14. Februar 2018 muss dieser erfolgen, da ansonsten die Baugenehmigung des Investors verfällt.

Unser Regierender Bürgermeister sollte sich also beeilen, denn:

Don’t hassel THE HOFF!

Es bleibt spannend in Sachen Bebauung des ehemaligen Todesstreifens und der Zukunft der East Side Gallery. Immerhin hat die „klare Ansage“ von David Hasselhoff bereits für ein beachtliches Medienecho gesorgt:

 

RBB, 7.11.2017
David Hasselhoff greift energisch in die Geschichte ein

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/12/david-hasselhoff-petition-kampf-east-side-gallery.html

Bild, 7.11.2017
David Hasselhoff kämpft gegen Bauprojekt

http://www.bild.de/regional/berlin/david-hasselhoff/gegen-bauprojekt-in-berlin-54106272.bild.html

Berliner Kurier, 7.11.2017
David gegen Goliath Hasselhoffs Kampf gegen die Bebauung des Todesstreifens

https://www.berliner-kurier.de/29259646

BZ, 7.11.2017
David Hasselhoff will die Berliner Mauer retten

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/david-hasselhoff-will-die-berliner-mauer-retten

Spiegel-Online, 7.11.2017
„Keine neuen Gebäude an der Berliner Mauer“

http://www.spiegel.de/panorama/leute/david-hasselhoff-protestiert-gegen-hotelbau-an-der-berliner-mauer-a-1182249.html

Tagesspiegel, 7.11.2017
David Hasselhoff droht mit Reise nach Berlin

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bauplaene-an-der-east-side-gallery-david-hasselhoff-droht-mit-reise-nach-berlin/20684454.html

Welt, 7.11.2017
David Hasselhoff protestiert gegen Bauprojekt

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article171366829/David-Hasselhoff-protestiert-gegen-Bauprojekt.html

Märkische Allgemeine, 7.11.2017
David Hasselhoff fordert Freiheit für die Mauer

http://www.maz-online.de/Nachrichten/Berlin/David-Hasselhoff-fordert-Freiheit-fuer-die-Mauer

Berliner Zeitung, 7.11.2017
David Hasselhoff protestiert gegen Neubau an Berliner Mauer

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/east-side-gallery-david-hasselhoff-protestiert-gegen-neubau-an-berliner-mauer-29258522

Tag24, 7.11.2017
Luxus-Gebäude an der Berliner Mauer? Nicht mit David Hasselhoff!

https://www.tag24.de/nachrichten/david-hasselhof-bebauung-east-side-gallery-berlin-online-petition-michael-mueller-videobotschaft-394115

Lübecker Nachrichten, 7.11.2017
David Hasselhoff protestiert gegen Berliner Bauprojekt

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Brennpunkte/David-Hasselhoff-protestiert-gegen-Berliner-Bauprojekt

Westfalenpost, 8.11.2017
Hasselhoff protestiert gegen Bauprojekt an East Side Gallery

https://www.wp.de/panorama/hasselhoff-protestiert-gegen-bauprojekt-an-east-side-gallery-id212767053.html

Der neue Mann, 7.11.2017
An Berliner East Side Gallery geplant | David Hasselhoff kämpft gegen Bauprojekt

http://derneuemannde.com/2017/12/07/an-berliner-east-side-gallery-geplant-david-hasselhoff-k/
Link zur Videobotschaft
#saveESG #BerlinWall #EastSideGallery #Pier6163 
 

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Teilerfolg des Bündnisses »East Side Gallery retten!« zum Jahresbeginn 2017

Hurra, mit Teilerfolg ins neue Jahr!

Das Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘ hat im Ringen um den Schutz der East Side Gallery einen wichtigen Teilerfolg erstritten. Wurde das Bündnis unter der Ägide von Klaus Wowereit (SPD)  vom Berliner Senat noch aktiv bekämpft, sind Teile unserer Forderungen im Jahr 2017 nunmehr Programm der neuen Landesregierung aus SPD, LINKE und GRÜNEN.

Nach den letzten Berliner Wahlen, die in einem rot-rot-grünen Regierungsbündnis mündeten, ist auf Seite 46 des Koalitionsvertrages zu lesen:

[…] Die Koalition setzt sich für den durchgehenden Erhalt der Mauerreste und der Grünfläche im Bereich der East Side Gallery, sowie für Verhandlungen mit den Investor*innen über Ausgleichsgrundstücke ein. Die Kunstwerke sollen auch zukünftig gepflegt, regelmäßig restauriert und die Informationen vor Ort erweitert werden. […]

Download Koalitionsvertrag (PDF | 1 MB)

Zwar liegt die letzte größere Aktion des Bündnisses »25 Jahre Mauerfall – Heute feiern. Morgen abreißen.« zum 25.Jahrestag des Mauerfalls am 9.11.2014 inzwischen über zwei Jahre zurück, doch ist es dem Bündnis zwischenzeitlich Dank vieler Gespräche und Dank geschickt in den Wahlkampf eingebrachter Wahlprüfsteine gelungen, wesentliche Bündnisforderungen in den Koalitionsvertrag zu schreiben und damit zum Regierungsprogramm der rot-rot-grünen Koalition zu machen:

  1.  Für den geplanten 120 Meter langen und 9 Stockwerke hohen Hotelkomplex »Waterfront Living« von Investor Alon Mekel soll ein Ausgleichsgrundstück gefunden werden.
  2.  Der Bebauungsplan V-74  soll derart abgeändert werden, dass der ehemalige Todesstreifen als Grünfläche ausgewiesen wird.
  3. Die Kunstwerke der East Side Gallery und somit auch das letzte vorhandene Original aus dem Jahr 1990 (Bild ohne Titel von Margaret Hunter und Peter Russell) sollen auch künftig gepflegt und regelmäßig restauriert werden.

 

Für diesen fulminanten Erfolg dankt das Bündnis allen, die sich mit ihrer Arbeitskraft aktiv in die Arbeit des Bündnissen eingebracht haben sowie den vielen tausend Unterstützern. Insbesondere  danken wir den 92.758 Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Online-Petition auf Change.org, den tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Mauerspaziergänge im Jahr 2013 sowie stellvertretend für die vielen namhaften Unterstützerinnen und Unterstützer Roger Waters, David Hasselhoff, Bela B. und Ben Becker.

Ein ganz besonderer Dank gilt zudem dem „Gesicht“ des Bündnisses, Sascha Disselkamp, der nicht nur viel private Zeit in die Bündnisarbeit gesteckt hat und mehrmals sogar persönlich bedroht und öffentlich aufs Mieseste diffamiert wurde, sondern auch viel eigenes Geld in unsere Arbeit und Projekte gesteckt hat.

Mit diesem Teilerfolg ist der Auftrag des Bündnisses »East Side Gallery retten!« jedoch nicht erfüllt. Noch immer stehen der geplante Hotelkomplex »Waterfront Living« sowie zwei Brückenbauprojekte im Bereich der weltberühmten Galerie im Raum. Auch müsste der inzwischen fertiggestellte Luxuswohnturm »Living Levels« von Investor Maik Uwe Hinkel zurückgebaut werden, um das Denkmal »East Side Gallery« wieder als ehemalige Grenze erfahrbar zu machen. Bereits 2013 hatte das Bündnis mittels einer kritischen Analyse nachgewiesen, dass eine Verbauung der Sichtachsen entlang des Denkmals bzw. des „geteilten Himmels“ über der Galerie ohne jedweden Ermessenspielraum der Verwaltung nach Berliner Denkmalschutzrecht (§ 10 DSchG Bln) verboten ist, da diese empfindlich in den Wirkbereich des Denkmals East Side Gallery eingreift.

 


Hashtags

#EastSideGallery #ESGretten #WaterfrontLiving #LivingLevels #BerlinWall #r2g

 


Weiterführende Links

 

Ausführlichere Originalantworten von GRÜNEN, LINKE und SPD:

 

Träger des Bündnisses »East Side Gallery retten!«: