East Side Gallery auch 2014 auf Platz 5 der beliebtesten Touristenziele ziele in Deutschland

East Side Gallery - auch 2014 auf Platz 5 der beliebtesten Touristenziele in Deutschland

East Side Gallery – auch 2014 auf Platz 5 der beliebtesten Touristenziele in Deutschland

Wie im Vorjahr rangiert die East Side Gallery auch 2014 gemeinsam mit der Berliner Mauer auf Platz 5 der beliebtesten Touristenziele in Deutschland. Dies ergab eine aktualisierende Umfrage der Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Die DZT stellte internationalen Gästen die offene Frage, welche Bauwerke und Naturschönheiten für sie die Beliebtesten sind. 15.000 von ihnen gaben ein Votum ab, aus denen die Top 100 ermittelt wurden. Die Top 5 sind:

  1. Schloss Neuschwanstein
  2. Europa-Park
  3. UNESCO-Welterbe Kölner Dom
  4. Altstadt von Rothenburg ob der Tauber
  5. Berliner Mauer (East Side Gallery, Mauerpark, Mauerweg, Checkpoint Charlie)

Aber auch weitere Berliner Wahrzeichen konnten sich sehr gut platzieren. So wurden das Brandenburger Tor auf Platz 7 sowie das UNESCO-Welterbe Museumsinsel auf Platz 14 gewählt.

Das gesamte Ranking ist auf der DZT-Website einzusehen:

http://www.germany.travel/de/staedte-kultur/top-100/germany-travel-attractions.html

 

 

Geld für weitere ESG-Sanierung bewilligt

Wie der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 19.01.2015 unter der Überschrift „Haushälter geben Geld für Sanierung“ berichtet, haben die Mitglieder im Haushaltsausschuss des Bundestages, Rüdiger Kruse (CDU) und Johannes Kahrs (SPD), dem Senat empfohlen, einen entsprechenden Antrag auf Förderung aus einem entsprechenden Sonderprogramm des Bundes zu stellen.

Denkanstoß für das Konzept eines „lebendigen“ Denkmals East Side Gallery vorgelegt

Grafik: Doro Tops

Grafik: Doro Tops

Die East Side Gallery ist ein Denkmal von unten – ein Symbol der Freude über die von den Bürgerinnen und Bürgern 1989 friedlich erkämpfte Freiheit. „Dieses Symbol dürfen wir uns von niemanden wegnehmen lassen“, meinen die Autoren des Denkanstoßes. Sie schlagen vor, die East Side Gallery zu einem „lebendigen Denkmal“ umzugestalten, damit auch künftige Generationen den freiheitlichen Geist des Jahres 1989 und die ihm immanente Kraft erfahren können. Gerade in der heutigen, zunehmend orientierungslosen Zeit, ginge von einem „lebendigen Denkmal“ East Side Gallery ein wichtiges, positives Signal aus. Aktuell reifende „offizielle“ Konzepte zur Zukunft des Denkmals East Side Gallery griffen zu kurz.

Link: Denkanstoß für das Konzept eines „lebendigen Denkmals“ East Side Gallery

Das Hotel an der East Side Gallery soll kommen !

Wie das Bündnis „East Side Gallery retten!“ aus gut informierten Kreisen der Senatskanzei erfahren hat, kommt der 120 Meter lange und nunmehr 9 Stockwerke (vor dem Wowereit-Kompromiss: 7 Stockwerke) hohe Hotelkomplex „Waterfront Living“ des Investors Alon Mekel „auf jeden Fall“.

Erneuter Rechtsbruch durch den Senat.

Dies bedeutet eine erneute Missachtung des denkmalschutzrechtlichen Genehmigungsverbots des §10 Denkmalschutzgesetz Berlin durch den Berliner Senat. Bereits im September 2013 hatte das Bündnis „East Side Gallery retten!“ mit einer kritischen Analyse nachgewiesen, dass eine „Verbauung“ des freien Blicks in den „Geteilten Himmel“ über der East Side Gallery derart in den Wirkraum des Denkmals „East Side Gallery“ eingreift, dass sämtliche Bauvorhaben auf dem ehemaligen Todesstreifen eigentlich nicht genehmigungsfähig und daher nach Berliner Denkmalschutzrecht verboten sind.

Was tut der Bezirk?

Aus gut informierten Kreisen der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg verlautete, dass der Berliner Senat inzwischen die gesamte Entscheidungskompetenz an sich gezogen habe. Bislang hatte sich der Bezirk geweigert, dem Investor eine über Bezirksgrund zu führende Feuerwehrzufahrt zu gestatten. Im Ergebnis scheiterte eine Baugenehmigung für das Hotel daher an einer entsprechenden Zustimmung des Bezirks, die aus Brandschutzgründen erforderliche Feuerwehrzufahrt über Bezirksgrund zu führen. Diese fehlende Zustimmung wird nunmehr durch den Senat ersetzt – der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg de facto enteignet.

Welche Gemälde kommen weg?

Wie verlautete, geht die Senatsverwaltung nach wie vor davon aus, dass es lediglich zu einer weiteren Öffnung der East Side Gallery auf etwa 6 Metern zwischen den beiden Bauprojekten „Living Levels“ (Luxuswohnturm) und „Waterfront Living“ (Hotel) kommen wird – also ein bis zwei Kunstwerke betroffen sein werden. Eine vom Bündnis „East Side Gallery retten!“ eingeforderte offizielle Stellungnahme der Oberen Denkmalschutzbehörde steht inzwischen seid drei Monaten aus. Es bleibt zu hoffen, dass eine ebenfalls vom Bündnis angeregte Anfrage im Abgeordnetenhaus über die Fraktion der  GRÜNEN  baldige Klärung bringt.

Einschätzung des Bündnisses „East Side Gallery retten!“

Das Bündnis „East Side Gallery retten!“ steht entgegen diesen Verlautbarungen weiterhin zu den Ergebnissen seiner Recherche, dass die East Side Gallery an zwei weiteren Stellen eingerissen wird und bis zu 9 Kunstwerke betroffen sein werden. Diese Befürchtungen sind im aktuellen Flyer nachzulesen.

Das Denkmal East Side Gallery

Die East Side Gallery ist in der Denkmalliste Berlin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter der Objektnummer 09040271 als Denkmal eingetragen. Dort heißt es:

„Hinterlandsicherungsmauer“ aus Elementen der „Grenzmauer 75“ East Side Gallery

„Unübersehbar ist der 1,3 km lange, mit 106 Bildern ausgestattete Mauerrest entlang der Spree. Die farbenfrohe und motivreiche East Side Gallery in der Mühlenstraße 45-80 gilt als bedeutendes Dokument der Zeitgeschichte.  Im Januar 1990 entdeckten 118 Künstler aus 21 Ländern diesen Abschnitt der zu DDR-Zeiten bewachten und daher – im Gegensatz zur Westberliner Seite – vollständig unbemalten bzw. unkommentierten Berliner Mauer als Malgrund. Sie gestalteten auf den Betonsegmenten die größte Open-Air-Galerie der Welt und schufen mit ihren individuellen Botschaften und Kommentaren ein Dokument dafür, daß Freiheit und Kreativität letztlich stärker sind als Zwangsmaßnahmen und Gewalt. Die East-Side-Gallery ist nicht nur sichtbares Resultat der Maueröffnung im November 1989. Infolge des inzwischen nahezu vollständigen Abrisses der Berliner Mauer zählt sie auch zu den wenigen Relikten der Grenzanlagen, die die fast dreißig Jahre währende Teilung der Stadt noch an ihrem ursprünglichen Standort wahrnehmbar machen.“

Literatur (bedeutendes Dokument der Zeitgeschichte) :

  • MacLean/ Mauerkatalog – East Side Gallery
  • Ritter, Jürgen/Lapp, Peter Joachim/ Die Grenze. Ein deutsches Bauwerk, Berlin 1998
  • Ritter, Jürgen/Lapp, Peter Joachim/ Die Grenze. Ein deutsches Bauwerk, Berlin 1998
  • Friedrich, Thomas/Hampel, Harry/ Wo die Mauer war, Berlin 1997
  • Camphausen, Gabriele u.a./ Eine Stadt wächst zusammen. 10 Jahre Deutsche Einheit/ Was aus der Berliner Mauer wurde. Berlin 1999
  • Cramer, Johannes/u.a. (Hg.)/ Forschungsprojekt des Fachgebietes Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin zur Berliner Mauer
    www.baugeschichte. a.tu-berlin.de/bg/ forschung/projekte/20jahrhundert/berlin_mauer.htm
  • Feversham, Polly/Schmidt, Leo/ Die Berliner Mauer heute. Denkmalwert und Umgang/The Berlin Wall Today. Cultural Significance and Conservation Issues. Berlin 1999
  • Flemming, Thomas/Koch, Hagen/ Die Berliner Mauer. Geschichte eines politischen Bauwerks. Berlin 1999
  • Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Hg.)/ Berliner Mauerstreifzüge. Auf politisch-historischen Spuren entlang des ehemaligen Grenzstreifens. Berlin 2003
  • Friedrich, Thomas/Hampel, Harry/ Wo die Mauer war. Berlin 1997 (1996)
  • Hammer, Manfred u.a. (Hg.)/ Das Mauerbuch. Texte und Bilder aus Deutschland von 1945 bis heute. Berlin 1981
  • Haupt, Michael/ Die Berliner Mauer. Vorgeschichte, Bau, Folgen. Literaturbericht und Bibliographie zum 20. Jahrestag des 13. August 1961. München 1981
  • Hertle, Hans-Hermann u.a./ Mauerbau und Mauerfall. Ursachen – Verlauf – Auswirkungen. Berlin 2002
  • Höynck, Rainer/ Was war was blieb was ist. Berliner Grenzübergänge fünf Jahre danach=
    Architektenkammer Berlin (Hg.)/ Architektur in Berlin. Jahrbuch 1995. Berlin 1995. S. 140-143
  • Jodock/ Die Mauer entlang. Auf den Spuren der verschwundenen Grenze. Berlin 1996
  • Klausmeier, Axel/Schmidt, Leo/ Mauerreste – Mauerspuren. Berlin/Bonn 2004
  • Lapp, Peter Joachim/Ritter, Jürgen/ Die Grenze – Ein deutsches Bauwerk. Berlin 1997
  • Landesdenkmalamt Berlin (Hg.)/ Internetseiten zur Berliner Mauer (2005)
www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/d e/berliner_mauer/index.shtml
  • Petschull, Jürgen/ Die Mauer. August 1961 bis November 1989. Vom Anfang und Ende eines deutschen Bauwerks. Hamburg 1989
  • Schmidt, Leo/Preuschen, Henriette von/ On Both Sides of the Wall. Preserving Monuments and Sites of the Cold War Era. Auf beiden Seiten der Mauer. Denkmalpflege an Objekten aus der Zeit des Kalten Krieges. Bad Münstereifel 2005
  • Schultke, Dietmar/ „Keiner kommt durch“. Die Geschichte der innerdeutschen Grenze 1945-1990. Berlin 1999
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin/Landesdenkmalamt Berlin/Lehrstuhl für Denkmalpflege der BTU Cottbus/ Dokumentation der Reste und Spuren der Berliner Mauer. Berlin 2001-2003. (Unveröffentlichte Mappen)
  • Wolfrum, Edgar/ Die Mauer. In/ François, Etienne/Schulze, Hagen (Hg.)/ Deutsche Erinnerungsorte. Eine Auswahl (Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 475). Bonn 2005. S. 385-401

Link zur Denkmalliste Berlin

shots are welcome …

dj Mary Jane

dj Mary Jane am 9.11.2014 an der East Side Gallery – 25 Jahre Mauerfall. Heute feiern, morgen abreißen? East Side Gallery retten!

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön, dass Ihr gestern so zahlreich an die East Side Gallery gekommen seid, um mit uns ein schönes Fest  zum 25. Jahrestag des Mauerfalls feiern und für den Erhalt der East Side Gallery einzustehen.

Zudem ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die DJs, die „Fahrende Gerüchteküche“ sowie Martin mit seiner Feuerwehr, ohne die das Fest nicht so geworden wäre, wie es geworden ist.

>>> zu den Shots <<<

Damit wir uns alle noch lange an die schönen Stunden erinnern, posted doch bitte Eure Fotos und Clips von gestern in unserer Facebook-Timeline ( fb/EastSideGalleryRetten ) oder sendet sie uns per E-mail ( eastsidegallery-retten-buendnis@gmx.de ) zu, damit wir sie posten !!!

Thx.

Lasst uns auch zukünftig gemeinsam feiern und dabei für unsere Freiräume einstehen! Together we will be strong !!!

Heute fette DJ-Line an der ESG

Dr. Motte und dj Mary Jane

25 Jahre Mauerfall – Heute feiern, morgen abreißen? Dr. Motte und dj Mary Jane IN HOUSE …

Unter dem Motto „25 Jahre Mauerfall – Heute feiern, morgen abreißen?“ – „Make LOVE, not LOFTS“ legen heute (09.11.2014) von 14 bis 22 Uhr Urgesteine der Berliner Clubszene wie LOVEPARADE-Gründer Dr. Motte (17:00 – 18:00 Uhr), dj Mary Jane (16:00 – 17:00 Uhr),  Max Gaudium (14:00 – 16:00 Uhr) sowie Marvin Hey und last but not least Denise Redder auf. Zudem seht Ihr Rob Rayner – The Beetz  LIVE (18:00 – 18:30 Uhr).

Wo? Auf dem Grünstreifen an der East Side Gallery – Ecke Postbahnhof.
Wann? heute, 9.11.2014 – 14 bis 22 Uhr

Gemeinsam wollen wir ein „schönes Fest“ für den Erhalt der East Side Gallery, gegen die Bebauung des ehemaligen Todesstreifens an der East Side Gallery mit Hotels etc. sowie allgemein für den Erhalt unserer Freiräume feiern!

Also:
KOMMT ALLE !
Feiern und protestieren wir gemeinsam für die Dinge, die Berlin ausmachnen!

Link zum Facebook-Event

Neuer Flyer „25 Jahre Mauerfall – Heute feiern, morgen abreißen?“

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9.11.2014 hat das Bündnis „East Side Gallery retten!“ einen neuen Flyer drucken lassen, weil sich abzeichnet, dass die East Side Gallery in bald an drei weiteren Stellen abgerissen wird.

Darüber hinaus informiert der Flyer über

  • die beiden Bauprojekten „Living Levels“ (Luxuswohnturm) und „Waterfront Living“ (Hotelneubau) sowie ihre Rechtswidrigkeit,
  • dass die East Side Gallery auf Platz 5 der beliebtesten Touristenziele in Deutschland rangiert,
  • sie das Potential hat, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden
  • und erläutert, warum der Protest zum Schutz der East Side Gallery nicht abreißen darf.

Flyer-Download

Pic ESGr-Flyer zum 9.11.2014

Screenshot Flyer des Bündnisses „East Side Gallery retten!“ zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9.11.2014

25 Jahre Mauerfall: Heute feiern, morgen abreißen. East Side Gallery retten!

Am 9. November 2014 feiern wir 25 Jahre Mauerfall. Gleichwohl wächst die Gefahr, dass die East Side Gallery — das Denkmal der Freude über den Mauerfall — nun doch an drei weiteren Stellen abgerissen wird:

Noch  im  März  2013  überraschten  nach  massiven  Protesten  sowie  einem  breiten  internationalen Medienecho der scheidende Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der Berliner Senat mit einem „Kompromiss“. Danach sollte ein gemeinsamer Durchbruch der East Side Gallery in Höhe des geplanten Hotelneubaus auch die Zufahrt zum Luxuswohnturm „Living Levels“ ermöglichen. Als Ausgleich räumte der Senat dem Hotel-Investor das Recht ein, zwei Stockwerke höher zu bauen.

Recherchen des Bündnisses „East Side Gallery retten!“ zeichnen jetzt ein anderes Bild: Danach erfordern der Brandschutz sowie das an den beiden Bauprojekten zu erwartende Verkehrsaufkommen einen weiteren Abriss der East Side Gallery an drei Stellen (Verbreiterung der Durchbrüche links und rechts des Luxuswohnturm sowie ein neuer Durchbruch im vorderen Bereich des Hotelneubaus).

Daher fordert das Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘ vom Berliner Senat sowie vom designierten Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD):

1. Keinen weiteren Abriss der East Side Gallery!
2. Keine weitere Bebauung des Todesstreifens mit Hotels etc.!
3. Entschädigung des Investors Alon Mekel!
(mit einem Ersatzgrundstück)